Allgemein

In der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) wird auch der Umgang mit einer sog. Datenpanne geregelt. Eine Datenpanne ist die Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten. Eine Verletzung von personenbezogenen Daten liegt nach Art. 4 Nr. 12 DSGVO immer dann vor, wenn diese Daten verlorengegangen, vernichtet, verändert oder ohne rechtliche Grundlage offengelegt wurden.
Die Datenschutzgrundverordnung betont die Verantwortlichkeit, welche Unternehmen für die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Regelungen haben. Eine Verarbeitung personenbezogener Daten ist immer nur dann rechtlich zulässig, wenn einer der in Art. 6 Abs. 1 DSGVO aufgeführten Rechtsgrundlagen erfüllt ist.
3G-Abfrage am Arbeitsplatz
Regelmäßig müssen sich Unternehmen mit den Änderungen des Infektionsschutzgesetzes sowie der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung beschäftigen. Aufgrund unterschiedlicher Regelungen in den einzelnen Bundesländern können an verschiedenen Betriebsstandorten auch unterschiedliche Regelungen zwingend gelten. Mit dem Wegfall der bundeseinheitlichen 3G-Regelung am Arbeitsplatz verspüren viele Unternehmen eine gewisse Unsicherheit und es stellt sich die Frage, ob die bisherige Regelung...

Neues zur Direktwerbung
Die Datenschutzkonferenz (DSK) hat am 18. Februar 2022 die bereits vor längerer Zeit angekündigte Neufassung der Orientierungshilfe der Datenschutzkonferenz zur Direktwerbung veröffentlicht. Mit der Orientierungshilfe gibt die DSK Anhaltspunkte für die Auslegung der Anforderungen der DSGVO bei der Verarbeitung personenbezogener Daten für die Zwecke der Direktwerbung. Interessant ist die neue Orientierungshilfe für alle Unternehmen und Selbstständige, die selbst Werbung betreiben....

Google Analytics verboten?
Die österreichische Datenschutzbehörde hat festgestellt, dass die Nutzung des Webanalyse-Dienstes Google Analytics aufgrund der Datenübermittlung in die USA als rechtswidrig anzusehen ist. Google verstößt nach Auffassung der Datenschutzbehörde insbesondere gegen die allgemeinen Grundsätze der Datenübertragung nach Art. 44 DSGVO. Auch die deutschen Aufsichtsbehörden äußern sich entsprechend.

Entwicklung der Bußgelder
Nachdem die Datenschutz-Grundverordnung im Jahr 2018 in Kraft getreten ist, haben sich die Bußgelder stetig weiterentwickelt. Diese sind neben strafrechtlichen Sanktionen oftmals genutzte Instrumente, um Rechtsvorschriften in der Praxis durchzusetzen. Immer wieder werden Bußgelder von Datenschutzbehörden aufgrund unzulänglicher technischer und organisatorischer Maßnahmen verhängt.

Cookies – Datenschutzbehörden geben Orientierungshilfe
Bereits drei Wochen nach Inkrafttreten des neuen TTDSG (Gesetz über den Datenschutz und den Schutz der Privatsphäre in der Telekommunikation und bei Telemedien) hat die DSK eine Hilfestellung für Unternehmen herausgegeben. Die 33-seitige Orientierungshilfe wurde am 20. Dezember 2021 veröffentlicht und ist an die neuen Regelungen des TTDSG angepasst. Sie soll eine frühere Version aus dem Jahr 2019 in weiten Teilen ersetzen. Orientierungshilfe als praktischer Ratgeber Mit der...

Social Engineering - Betrügereien
Der Begriff Social Engineering bezeichnet eine Vorgehensweise, bei welcher Angreifer das Vertrauen einer oder mehrerer Personen erschleichen und diese zu einer bestimmten Handlung veranlassen. Die Motivation hinter diesen betrügerischen Tätigkeiten liegt meist darin, an sensible Informationen oder interne Zugangsdaten zu gelangen.

Es drohen 300 Euro Schmerzensgeld je E-Mail
Jeder der einen Newsletter oder Werbe-E-Mails elektronisch versendet sollte hellhörig werden. Auch diejenigen, die von Werbe-E-Mails genervt sind. Das Amtsgericht Pfaffenhofen an der Ilm (Aktenzeichen: 2 C 133/21) sprach dem genervten Empfänger einer Werbe-E-Mail ein Schmerzensgeld in Höhe von 300 Euro aus.

Apples neue Datenschutzregeln kosten Google & Co. Milliarden
Jede aufs Neue gegen die Megakonzerne verhängte Geldbuße scheint das Bild von den allmächtigen Datenkraken zu bestätigen, die auf Kosten der User gigantische Gewinne einstreichen. ...

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